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Erweiterung Haus der Sicherheit

Erweiterung Haus der Sicherheit
  • Standort: Grasweg 2, 24226 Heikendorf
  • Bauherr: Gemeinde Heikendorf, Dorfplatz 2, 24226 Heikendorf
  • Entwurf: Architekten Dipl.-Ing. Detlefsen und Figge, Herderstraße 2, 24116 Kiel
  • Fertigstellung: 2017
  • Typ: Rettungsdienst-/Feuerwehr-/Polizei-/Bundeswehrgebäude
  • Leistungen: Energiebedarfsnachweis, Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung)

Im Jahre 2002 nahm die Gemeinde Heikendorf das – vom Ingenieurteam Trebes geplante – Haus der Sicherheit in Betrieb. 14 Jahre später stand die Erweiterung des Gebäudes an, welches von der ortsansässigen Polizei und Feuerwehr genutzt wird.

Bestand

Auf einer Grundfläche von rd. 1.130 m² sind im Erdgeschoss des Gebäudes u. a. Lager-, Abstell-, Dienst- und Sozialräume sowie Stellplätze für Fahrzeuge untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich vor allem Büro- sowie Schulungsräume.

Baumaßnahme

Nach Abbruch der vorhandenen Außenwand sowie der stählernen Fluchttreppe wurde die Erweiterung des Hauses der Sicherheit an der nordwestlichen Gebäudeseite mit einem rechteckförmigen Grundriss von 19,00 m x 13,00 m vorgenommen.
Gemäß den Entwürfen der Architekten Dipl.-Ing. Detlefsen u. Figge bietet der zweigeschossige Anbau im Obergeschoss Platz für neue Büroräume und einen Schulungsraum sowie einen Bereich für die Jugendfeuerwehr.

Sämtliche Erweiterungen in Erd- und Obergeschoss sowie der Dachkonstruktion erfolgten in Anlehnung an den Bestand:

  • Das Erdgeschoss wurde als herkömmlicher Hochbau mit Mauerwerks- und Stahlbetonwänden sowie Stahlbetondecken mit Unter- bzw. Überzügen geplant. Die Stahlbetondecke ist vorwiegend als Flachdecke ausgeführt.
  • Das Obergeschoss ist als herkömmlicher Hochbau mit Mauerwerks- und Stahlbetonwänden hergestellt.
  • Die Dachkonstruktion im Bestand sowie für die Erweiterung erfolgten in Holzbauweise als Pultdach.

An der nordwestlichen Gebäudeseite wurde die Erweiterung als Pfosten-Riegel-Konstruktion vorgenommen. Eine neue stählerne Fluchttreppe befindet sich an der nordöstlichen Gebäudeseite.

Die Tragschale der Außenwände ist in Mauerwerk oder Stahlbeton ausgeführt. Die Fassade besteht aus einer vorgesetzten metallischen Wellplatte mit einem gedämmten und hinterlüfteten Zwischenraum.

Waschhalle im EG

Eine Besonderheit stellt die Waschhalle dar, welche aufgrund der hochwertigen Bauweise und den sich darstellenden Ansprüchen des Bauherrn der Nutzungskategorie A für WU-Konstruktionen zugeordnet ist. Unmittelbar neben der Waschhalle schließt sich an der nordöstlichen Gebäudeseite eine Durchfahrt für PKW’s an.

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