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Eine turnusmäßige Bauwerksprüfung brachte es an den Tag: Schäden an der Eider-Nübbel-Brücke erfordern einen Neubau des Bauwerks. Die im Jahre 1958 errichtete Rad- und Gehwegbrücke wurde als Spannbetonkonstruktion über 7 Felder ausgebildet und stellt die Verbindung über die Eider von Nübbel zur Kreisstraße K47 dar. Ein Instandsetzungskonzept für das 50 m lange Bauwerk zeigte, dass die hohe Chloridbelastung der Überbauplatte aufgrund der unkalkulierbaren Gefahr von Lochfraßkorrosion keine sinnvolle Betoninstandsetzung zulässt.

Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erwies sich der Neubau des Überbaus unter Erhalt der Stützen und Teilen des Widerlagers als vernünftigste Lösung. So plante das Ingenieurteam Trebes für die neue Überbaukonstruktion einen Torsionslängsträger in Form eines Rohrquerschnitts mit angeschlossenen Querträgern und oberem Deckblech. Das Geländer wurde mit einer Höhe von ca. 1,30 m als Füllstabgeländer mit Edelstahl-Handlauf ausgebildet. Im Ergebnis präsentiert sich die ca. 3m breite Brücke als moderne und schlanke Stahlkonstruktion, welche auf Wunsch der Anwohner das Farbkonzept der alten Brücke mit einem weißen Geländer übernommen hat.
Nach erfolgreichem Abschluss der Bauarbeiten ebnet der 620.000 Euro teure Neubau nun pünktlich seit Schulbeginn den direkten Weg nach Rendsburg.

Daten und Fakten zur heutigen Bedeutung der Eider-Nübbel-Brücke

  • Nutzung: täglich 260 Überquerungen der Brücke, davon ca. 130 Schülerinnen und Schüler.
  • Bestandteil diverser Radrouten wie der Nord-Ostsee-Kanal-Route von Kiel nach Brunsbüttel, des Eider-Treene-Sorge-Rundwegs, der Rundtour Nr. 6 des Kreises Rendsburg-Eckernförde sowie des Ochsenweg-Exkurses.

 

Impressionen vom Brückenbau:

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