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Leukämiestation UKSH Kiel

Leukämiestation UKSH Kiel
  • Standort: Campus Kiel, Arnold-Heller-Straße 3, 24105 Kiel
  • Bauherr: GMSH AöR, Gartenstraße 6, 24103 Kiel
  • Entwurf: SCHMIEDER. DAU. ARCHITEKTEN. GMBH, Klosterkirchhof 10-12, 24103 Kiel
  • Fertigstellung: 2014
  • Typ: Klinikbauten und Ärztehäuser
  • Leistungen: Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung)

Im Jahre 2014 ernannte die Deutsche Krebsgesellschaft den Campus Kiel des UKSH offiziell zum „Onkologischen Zentrum“. Entsprechend untermauert der ca. 5,2 Mio. Euro teure Neubau der Leukämiestation die Weiterentwicklung des onkologisch-hämatologischen Schwerpunktes am UKSH.

Die neue Station verfügt über Ein- und Zweibettzimmer mit insgesamt 18 Betten für Patienten mit akuten Leukämien, schweren Formen des Knochenmarkversagens (aplastische Anämie), aggressiven Lymphomen, fortgeschrittenen myelodysplastischen Syndromen, sowie mit Komplikationen nach allogener Stammzelltransplantation.

Baumaßnahme

Das Gebäude weist einen rechteckförmigen Grundriss mit einer Nutzfläche von ca. 580 m² auf. Durch einen Übergangsbereich erfolgt eine rechtwinklige Anbindung zur bestehenden Notaufnahme. Dieser Anschlussbereich verfügt über eine aus Stahlbeton hergestellte Teilunterkellerung für Technikräume. Ein weiterer Bereich für Technik befindet sich mittig über den Patientenzimmern in Form eines einspringenden Technikgeschosses, welches über eine außenstehende Stahltreppe erreicht wird.

Die Leukämiestation ist in Modulbauweise mit einem Flachdach gebaut und über Streifenfundamente flach gegründet. Es handelt sich um insgesamt 17 Module mit Maßen von je 18,80 x 4,20 x 3,70 m und einem Gewicht von bis zu 30 Tonnen. Der hohe Vorfertigungsgrad der Module von ca. 90 % im Werk ermöglichte eine Gesamtbauzeit von nur einem Jahr.

An der südlichen Gebäudeseite zwischen der Leukämiestation und dem vorhandenen Neurozentrum liegt die Zufahrt zur Notaufnahme der Neurologie. Der hier entstandene Höhenversprung von max. 5,00 m wird durch eine Winkelstützwand abgefangen.

 

Foto: CHRISTOPH EDELHOFF FOTOGRAFIERT

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