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Markant-Neubau in Quickborn

Markant-Neubau in Quickborn
  • Standort: Markant, Feldbehnstrasse 35, 25451 Quickborn
  • Bauherr: Famila - Handelsmarkt Kiel GmbH & Co. KG, Alte Weide 7-13, 24116 Kiel
  • Entwurf: AX5 architekten bda
  • Fertigstellung: 2014
  • Typ: Verbrauchermärkte und Einkaufszentren
  • Leistungen: Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung), Werkplanung Stahlbetonfertigteile

Seit 1977 führte die Kieler Unternehmensgruppe Bartels-Langness in der Feldbehnstraße in Quickborn einen – vom Ingenieurteam Trebes berechneten – Famila-Markt. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 2 Mio. Euro entschied sich die Konzernzentrale Anfang 2014 zur Modernisierung und Umgestaltung des Marktes sowie zur anschließenden Wiedereröffnung unter dem Markennamen Markant.

Baumaßnahme

Gemäß den Entwürfen der Ax5 architekten blieb die Verkaufsfläche mit 2.000 m² konstant: Auf den neuen Markant-Markt entfielen 1.400 Quadratmeter, die restlichen 600 m² übernahm ein neuer, angegliederter dm-Drogeriemarkt. Ergänzt wurde die Gesamtverkaufsfläche durch ein Café der Bäckerei Kolls.

Die Erweiterung des bestehenden Marktes erfolgte an der südlichen Gebäudeseite, auf der nach Abbruch des bestehenden Vordachs ein neuer Eingangsbereich sowie weitere neue Vordächer errichtet wurden. Ein Lager ersetzt den bisherigen Getränkemarkt. Ferner entstand an der östlichen Gebäudeseite ein neues Leergutlager.

Bestand

Das nicht unterkellerte Gebäude weist einen nahezu rechteckförmigen Grundriss mit maximalen äußeren Gebäudeabmessungen im Erdgeschoss von ca. 80,30 x 57,30 m und einer Gesamthöhe von ca. 7,20 m auf.

Zum Abtrag der vertikalen und horizontalen Lasten war eine skelettförmige Tragstruktur bestehend aus Stahlbetonkragstützen mit Einzelfundamenten und aufliegenden Stahlbeton- oder Spannbetonbindern gewählt worden. Der Aufbau des Daches erfolgte über ein Trapezblech mit aufliegender Dämmung und Abdichtung. Porenbetonplatten bilden den Wandaufbau.

Das vorhandene Bauwerk wurde flach über Einzel- und Streifenfundamenten sowie einer Bodenplatte gegründet.

Baumaßnahme Tragwerk

Die Erweiterung ist als Stahlbetonfertigteilkonstruktion, bestehend aus tragenden Stützen und Bindern mit zwischengesetzten Mauerwerksaußenwänden und vorgesetzter Verblendung erstellt worden. Sämtliche Glasfassaden sind als Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgeführt. Stahlträger oder Stahlbetonbinder mit Trapezblech, aufliegender Dämmung und Abdichtung bilden die Dachkonstruktion. Darüber hinaus wurden die neuen Vordächer in Stahlbauweise ausgeführt und an die Konstruktion der Erweiterung abgehängt.

Wie der Bestand, erfolgte die Gründung der Erweiterung flach über Einzel- und Streifenfundamente sowie eine Bodenplatte.

 

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