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Neubau Bibliothekarisches Lernzentrum an der FH Kiel

Neubau Bibliothekarisches Lernzentrum an der FH Kiel
  • Standort: Campus FH Kiel, Sokratespl. 1, 24149 Kiel
  • Bauherr: Land Schleswig-Holstein, vertreten durch: GNSH, Gartenstraße 6, 24103 Kiel
  • Entwurf: B+P Reiner Becker GmbH, Bismarckstraße 101, 10625 Berlin
  • Fertigstellung: voraussichtlich 2019
  • Typ: Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Leistungen: Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung), Werkplanung Stahlbetonfertigteile

Mit rund 18 Mio. Euro wurde der Neubau des „Bibliothekarischen Lernzentrums“ auf dem Campus der FH Kiel veranschlagt. Gemäß den Plänen des Berliner Architekturbüros B+P Reiner Becker wird der viergeschossige, quadratisch angelegte Neubau zusätzlich zur Zentralbibliothek ebenfalls Büros sowie rund um die Uhr nutzbare „Selbstlernräume“ in den oberen Geschossebenen beherbergen. Im Erdgeschoss befindet sich ein 260 m² großer Sitzungssaal sowie eine mensagleiche Cafeteria inkl. Küche. Das Kellergeschoss ist für die Haus- und Versorgungstechnik sowie Lagerräume und ein Archiv vorgesehen.
Als Ausdruck von Offenheit und Kommunikation verbindet das zentrale Atrium nicht nur alle Geschosse miteinander, sondern lässt durch seine offene Gestaltung auch Blickbeziehungen über alle Geschossebenen zu. Sitzflächen in der mehrläufigen, über rd. 12 m freitragenden Treppenanlage laden zum Verweilen ein. Dabei sorgt die verglaste Stahlkonstruktion im Dachbereich für eine ausreichende natürliche Belichtung.
Das Bauwerk wird in Massivbauweise errichtet. Aufgrund der erhöhten Nutzlast der Obergeschosse ist das Deckentragwerk in den OG-Regelbereichen als Stahlbetonflachdecke konzipiert. Mit dem Ziel, den Einsatz von Stützen zu vermeiden, wurde auf eine Slim-Floor-Konstruktion im Sitzungssaal zurückgegriffen. Sie realisiert eine größtmögliche Spannweite bei ebener Deckenuntersicht sowie gleichzeitiger Aufnahme der erhöhten Nutzlast im darüber liegenden Geschoss.
Die Ausbildung des Untergeschosses als WU-Konstruktion mit entsprechend hohen Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als Archiv bei schwierigen Grundwasserverhältnissen. Eine Pfahl-Plattengründung trägt der anstehenden Bodenformation Rechnung.

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