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Neubau des Kurt-Engert-Hauses

Neubau des Kurt-Engert-Hauses
  • Standort: Harmsstraße 104-122, 24114 Kiel
  • Bauherr: Stiftung Kieler Stadtkloster
  • Entwurf: APB. Architekten BDA, Hamburg
  • Fertigstellung: 2019
  • Typ: Kindergärten und Betreuungseinrichtungen
  • Leistungen: Energiebedarfsnachweis, Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung)

Basierend auf den Entwürfen der APB. Architekten BDA aus Hamburg erfolgt die Errichtung des neuen Kurt-Engert-Hauses für die Stiftung Kieler Stadtkloster in Kiel. Der Neubau ersetzt die bestehende Bausubstanz, welche im Zuge der Neubaumaßnahme parallel zum Baufortschritt abgebrochen wird.

Die Ingenieurteam Trebes GmbH & Co. KG wurde mit der Tragwerksplanung, LPH 1-6 sowie für die Erstellung des Energieeinsparnachweises beauftragt.

Eckdaten des Objektes

Das Kurt-Engert-Haus besteht aus zwei Baukörpern sowie einer Tiefgarage nebst Technikgeschoss und BHKW. Das 4-geschossige Pflegehaus dient der Aufnahme von 44 Pflegeplätzen, der angrenzende 6-geschossige Baukörper beherbergt 59 Seniorenwohnungen nebst Restaurant mit Küchentrakt, ein Cafe, eine Praxis für Physiotherapie sowie einen Friseursalon.

Die Nutzfläche der beiden Häuser beläuft sich auf rd. 7.280 m², die Tiefgarage weist eine Nutzfläche von rd. 925 m² auf. Aufgrund der Errichtung in zwei Bauabschnitten ist ein Ausführungszeitraum von 2016 bis 2019 anvisiert.

Lage und Bauausführung

Der Baukörper befindet sich in Hanglage, so dass die Ausführung des Untergeschosses aufgrund der anstehenden Schichtenwässer in WU-Qualität erfolgt. Vor allem durch die Nutzung als Technikgeschoss bestehen erhöhte Qualitätsanforderungen. Aufgrund der Abfangung der aufgehenden Baustrukturen mussten größere Stützweiten seitens der Tragwerksplanung realisiert werden, bei der Systemlängen von bis zu 40 m zu planen waren.

Zur Aussteifung des Gebäudes werden Treppenhauskerne nebst Decken- und Wandscheiben zur Anwendung gebracht. Die Geschosshöhe beläuft sich im Bereich des Untergeschosses auf 3,72 m, im Bereich der Regelgeschosse auf 2,78 m.

Zur Erfüllung brandschutztechnischer Anforderungen ist die Einbringung von Dachöffnungen (RWA) erforderlich.

Die Errichtung der Sanitärstrukturen erfolgt als Fertigteilbadzellen, ein Umstand, welcher bei der Ausführungsplanung berücksichtigt werden musste.

Zur Optimierung des Bauablaufes wurde die Tragwerksplanung angehalten, Konstruktionsarten und Bauweisen zu wählen, welche die Einhaltung des engen Termin- und Kostenplanes unterstützt. Im Ergebnis der Planungsüberlegungen wurde eine kombinierte Herstellung der Bauwerksstruktur in klassischer Massivbauweise unter Verwendung von Voll- und Halbfertigteilen gewählt.

 


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