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Neubau Zentrum für Medizinische Struktur- und Zellbiologie und CRIS, UKSH Lübeck

Neubau Zentrum für Medizinische Struktur- und Zellbiologie und CRIS, UKSH Lübeck
  • Standort: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
  • Bauherr: GMSH Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Gartenstraße 6, 24103 Kiel
  • Entwurf: Architekten AGN Niederberghaus & Partner GmbH, Groner Allee 100, 49479 Ibbenbüren
  • Fertigstellung: 2019-2021
  • Typ: Klinikbauten und Ärztehäuser
  • Leistungen: Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung)

Basierend auf den Entwürfen der Architekten AGN Niederberghaus & Partner GmbH aus Ibbenbüren erfolgt die Schaffung eines Forschungs- und Unterrichtsgebäudes am UKSH Lübeck. Neben der Aufnahme diverser Labore, Bibliotheken und Verwaltungseinrichtungen dient das Gebäude der Ausbildung und beherbergt diverse Vorlesungssäle, Unterrichtsräume und Ausbildungslabore.

Die Errichtung des Baukörpers erfolgt in Massivbauweise und ist geprägt durch eine offene Struktur bzw. unterzugfreie Deckenkonstruktionen. Eine Haupt-anforderung an die Tragwerksplanung ist die Schaffung flexibler Raumstrukturen, um eine Anpassung des Bauwerks an eine veränderte Nutzung ohne größere Eingriffe zu ermöglichen. Hieraus bedingt sich ein Traggerüst, welches auf wesentliche Elemente beschränkt ist und es erlaubt, Wandstellungen (Leichtwände) flexibel den Nutzeranforderungen anzupassen.

Der Baukörper greift in die vorhandene Bebauung ein, so dass entsprechende Anschlussbauwerke und Übergänge zu schaffen sind. Teilweise ist hierfür ein Abbruch der vorhandenen Bausubstanz erforderlich, wobei die Nutzung der Bestandsbauten nicht eingeschränkt werden darf. Interimsmaßnahmen sind hierfür zwingend erforderlich.

Seitens des Nutzers ist vorgesehen, dass die zwei Untergeschosse eine Anbindung an den Bauwerksbestand erhalten. Im Zusammenspiel mit den anstehenden Grundwasserverhältnissen erfolgt eine hierauf abgestimmte Baugrubenplanung, welche Verformungseinträge in angrenzende Bebauung ausschließt.

Um die vorstehenden Anforderungen zu erfüllen, wurden Teile des Tragwerks in Spannbetonbauweise geplant. Die Untergeschosse des Bauwerks werden als WU-Konstruktion ausgebildet.

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