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Wohn- und Geschäftsbebauung Bäckergang/Walkerdamm

Wohn- und Geschäftsbebauung Bäckergang/Walkerdamm
  • Bauherr: Kieler Stadthaus GmbH & Co. KG
  • Entwurf: DHBT Architekten GmbH
  • Fertigstellung: April 2014
  • Typ: Geschäfts- und Wohnhäuser
  • Leistungen: Brandschutzplanung, Tragwerksplanung (Ausführungsplanung), Tragwerksplanung (bis einschl. Genehmigungsplanung)

Im Zuge der Kieler-Stadtentwicklung errichtete die Kieler Stadthaus GmbH & Co. KG als Bauträger im Zeitraum 2014-2015 im Bereich Bäckergang/Walkerdamm/Wichmannstraße eine Wohn- und Geschäftsbebauung. Sie besteht aus vier Stadthäusern mit 5 bzw. 6 Geschossen, welche über eine Tiefgarage verbunden sind. Der Wohnkomplex beinhaltet 42 altersgerechte Stadtwohnungen sowie 26 Eigentumswohnungen und wurde in Massivbauweise errichtet.
Das Gebäudeensemble weist eine Nutzfläche von rd. 11.000 m² auf, die Baukosten betrugen rd. 20 Mio. €.

Dem städtebaulichen Konzept liegen die Entwurfsplanungen der DHBT Architekten GmbH aus Kiel zugrunde. Das Ingenieurteam Trebes wurde für die LPH 1 bis 6 der HOAI für den Bereich der Tragwerksplanung sowie des Energieeinsparnachweises beauftragt.

Aufgrund der vorherrschenden Hangsituation nebst anstehenden Schichtenwassers sowie der innerstädtischen Lage des Baufeldes, musste die Tiefgarage als WU-Konstruktion ausgeführt werden, wobei insbesondere die Bauzustände besondere Anforderungen an die Tragwerksplanung stellten. Hierbei ist hervorzuheben, dass die unmittelbar an das Baufeld angrenzende Wohnbebauung innovative Lösungsansätze forderte, um Schäden am Bauwerksbestand auszuschließen.

Eine Besonderheit der Tiefgarage stellt die Einbindung von Doppelparkern zur Schaffung einer ausreichenden Anzahl von Einstellplätzen dar sowie der Ausgleich eines topografisch bedingten Höhenunterschiedes von rd. 4 m. Um den späteren Bewohnern eine bestmögliche Nutzung zu gewährleisten, wurde größter Wert auf eine Minimierung von Stützen gelegt. Die sich hieraus darstellenden Abfangungen bedingen zum Teil größte Stützweiten der Tragstrukturen.

Durch die Separierung der Baukörper als auch die Höhenstaffelung, war die Herstellung von Gebäudetrennfugen unvermeidlich. Dieser Umstand musste ebenfalls bei der Konzeptionierung der Bauwerksaussteifung berücksichtigt werden und erforderte die Anbindung der Deckenscheiben an die Treppenhauskerne sowie Installationsschächte (Lüftung, Ver- und Entsorgung).

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