Ein Universum der Möglichkeiten Der Weg zum besten Internat Europas

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Die Ortschaft „Güby“ mag nicht jedem bekannt sein, „Louisenlund“ ist es – auch über Schleswig-Holstein hinaus – allemal. Geleitet von der Stiftung Louisenlund liegt Deutschlands zweitgrößte Internat mit seinem staatlich anerkannten Gymnasium seit 1949 an der Schlei zwischen Schleswig und Eckernförde im Gemeindegebiet von Güby.

Mit dem Ziel, das beste Internat Europas zu werden, erfolgte auf dem 73 Hektar großen Gelände am 24.10.2020 der erste Spatenstich für zwei Neubauprojekte. Dabei handelt es sich um ein Lehr-Lern-Gebäude inkl. Forschungszentrum mit einer Nutzfläche von 5.200 qm und ein Schülerwohnhaus. Das Investitionsvolumen liegt bei ca. 28 Mio. Euro.

Entwurf und Umsetzung

LH Architekten ist es erfolgreich gelungen, dass sich das Louisenlunder akademische Lernen-Leisten-Leben-Konzept in der Gebäudearchitektur widerspiegelt. So integrieren sich die vier Lernhäuser mit ihren Holzfassaden und den unterschiedlichen Satteldachneigungen in die Landschaft und in den historischen Baubestand von Louisenlund.
Die Raumaufteilung in den Lernhäusern unterscheidet sich von der üblichen Schularchitektur: Seminarräume und offene Lernflächen ermöglichen ein begleitetes Lernen alleine, zu zweit und in Kleingruppen – traditionelle Klassenräume und Frontalunterricht im Klassen- oder Jahrgangsverband gehören damit der Vergangenheit an. Den gleichen pädagogischen Ansatz verfolgt das zweigeschossige „MINT-Forschungszentrum“ als offene Forschungslandschaft mit unterschiedlichen Laboren, flexiblen Lernbereichen, Werkstätten sowie Teamarbeitszonen.
Der Entwurf für das Wohn- und Gemeinschaftshaus ist als kreisringförmiger Bau mit einer hölzernen, schwedenroten Fassade und bodentiefen Fenster angelegt. Im Obergeschoss befinden sich Einzel- und Doppelzimmer mit einer Wohnfläche von 13 m² oder 25 m² sowie drei Hauseltern-Wohnungen.

Nach der anvisierten Fertigstellung der Gebäude im Jahre 2022 kann die Anzahl der Internatsschüler/-innen auf ca. 480 (von derzeit 330) und 120 externen Schüler/-innen auf insgesamt ca. 600 erhöht werden.

„Wir freuen uns sowohl mit der Tragwerksplanung als auch dem Brand-, Wärme- und Schallschutz bei diesem zukunftsweisenden Projekt mitzuwirken!“, untermauert Christian Rahder, verantwortlicher Projektleiter bei diesem Bauvorhaben.

Der Spatenstich und mehr

Aufgrund der Coronaeinschränkungen konnte die Zeremonie lediglich in kleiner Runde mit Ingeborg Prinzessin zu Schleswig-Holstein als Vorstandsvorsitzende der Stiftung Louisenlund, Kai Drößler als Vorsitzender des Elternbeirates, Johann Olearius als Schülerpräsident, Jo Landwehr als Architekt, Peter Thordsen als Bürgermeister von Güby und Dr. Peter Rösner als Leiter der Stiftung stattfinden. Den kompletten Bericht sowie einen verkürzten Mitschnitt der Veranstaltung finden sich im Bautagebuch. Darüber hinaus geben die Seiten auf Facebook und Instagram Einblicke in die Louisenlunder Ereignisse.

 

 

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